
Arche
Nova Montessori Schule für Alle
1. So
wird man in die Arche Nova Schule aufgenommen

3. So
sind die Klassen aufgebaut

Inklusion
ist ein in
Deutschland neuer pädagogischer Ansatz und gleichzeitig eine
gesellschaftliche Realität. Für unsere globale Welt ist sie
notwendig, da wir alle eine große Gemeinschaft sind.
In
einigen europäischen
Ländern wird Inklusion an Schulen ganz selbstverständlich
praktiziert, wie beispielsweise in Finnland, Spanien, Italien,
Portugal und Frankreich. Die Vielfalt an Nationalitäten,
Sprachen, Kulturen, Religionen und verschiedenen Begabungen bilden
eine Einheit. Der Gedanke der Inklusion trennt nicht, sondern
verbindet und integriert.
Inklusion verlangt den
Blick auf die gesamte Persönlichkeit und nicht nur auf einen
Teilaspekt. Interessen, Wissen, Talente, Begabungen und
Beeinträchtigungen, Muttersprache und familiärer
Hintergrund sind Potentiale aller Kinder.
„
Arche
Nova
Montessori Schule für Alle“, bestehend aus Kinderhaus,
Schule und Hort, ist eine inklusive Gemeinschaft, die in ihre Obhut
gegebene Kinder, unabhängig von ihren intellektuellen,
praktischen und emotionalen Fähigkeiten fördert.
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1. So
wird man in die Arche Nova Schule aufgenommen
Die
Aufnahme in die Arche
Nova Montessori Schule für Alle erfolgt auf Antrag
der Eltern nach einer persönlichen Vorstellung von Kind und
Eltern. Die Teilnahme an den Infoabenden im Dezember und Januar ist
verpflichtend. Sie erhalten umfangreiche Informationen über das
Schulkonzept,
insbesondere über den Aspekt der Inklusion
und die Grundzüge der Montessoripädagogik.
An speziell dafür vorgesehenen Terminen können sie
Hospitationstermine wahrnehmen. Im Sinne des inklusiven Ansatzes
nehmen wir Kinder mit den unterschiedlichsten Fähigkeiten und
Bedürfnissen auf. Die Zusammensetzung der Klasse sollte ein
Spiegelbild unserer Gesellschaft sein. Die Pädagogen
entscheiden, inwieweit die schulischen Rahmenbedingungen für die
jeweiligen Bedürfnisse vorhanden sind bzw. geschaffen werden
können.
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2. So
wird an der Arche Nova Schule gelernt
Die Freiarbeit
ist das Kernstück des Unterrichts nach Maria Montessori. Sie
ermöglicht den Kindern Lern- und Arbeitsrhythmus, Material
und Arbeitsplatz selbst zu bestimmen. Auch die Sozialformen des
Lernens, ob Einzel-, Partner- oder Gruppenarbeit wählen die
Schülerinnen und Schüler frei. Auf der Basis der freien
Wahl kann das Lernen jedes Kindes differenziert und individuell nach
seinem jeweiligen Entwicklungsstand und seiner sensiblen Phase
stattfinden. Alle Arbeiten können weitgehend selbständig
durchgeführt werden, da jedes Material die Möglichkeit der
Selbstkontrolle bietet. Die Pädagoginnen unterstützen die
Kinder in ihrer Arbeit, in dem sie das gewünschte Material
darbieten und die Kinder im Umgang damit beobachten.
Zur
Erarbeitung und
Veranschaulichung mancher Themen bedarf es des Gesprächs in der
Klasse und der ausführlichen Präsentation durch die
Lehrerinnen.
Ein wichtiges Element ist
auch die Präsentation
in der Klasse. Von Anfang an werden die Schüler dazu angehalten,
über ihre Arbeit in der Klasse zu sprechen, sich dort
Unterstützung zu holen und ihre Ergebnisse zu präsentieren.
Bei Projekten sowie in
Referaten oder Ausstellungen eigener Arbeiten
lernen die Kinder, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren, ein
Thema zu strukturieren und es anderen anschaulich zu vermitteln. Die
Kinder üben sich sowohl im öffentlichen Auftreten, als auch
im Zuschauen und Zuhören. Die Erfahrung der Wertschätzung
der eigenen Arbeit ist genauso elementar wie die Achtung vor der
Arbeit der Anderen.
Jede Klasse wird von
einem Zwei-Pädagoginnen-Team geleitet, das sich aus einer
staatlich anerkannten Lehrkraft für Grundschule mit
Montessori-Diplom und einer weiteren pädagogischen Kraft
zusammensetzt. Durch die Besetzung von zwei Lehrkräften wird
eine solide Basis für das individuelle Lernen der Schulkinder
geschaffen. Diese Teamarbeit ermöglicht eine objektivere Sicht
der Beobachtung und eine bessere Unterstützung der individuellen
Lernprozesse.
3. So
sind die Klassen aufgebaut

Die
derzeitige Klasse im
Schuljahr 2009/10 umfasst die Jahrgänge 1 – 4. Die Klasse
wird in diesem Schuljahr von einer Montessori-Lehrerin und einer
Sonderschullehrerin betreut. Ab dem Schuljahr 20010/11 ist eine
weitere Grundschulklasse geplant. Eine jahrgangsgemischte Klasse der
Arche Nova Montessori Schule für Alle besteht aus etwa 20-24
Schülerinnen und Schülern. Um gute Entwicklungs- und
Lernbedingungen für
alle Kinder zu ermöglichen, ist es
wichtig, dass die Zusammensetzung der Klassen ausgewogen ist. Die
Anzahl der Kinder mit besonderem Förderbedarf sollte eine Anzahl
von 2-3 in einer Klasse nicht überschreiten. Idealerweise entspricht das Verhältnis in etwa dem in unserer Gesellschaft.
Über die Zusammenstellung der Klassen entscheidet das
pädagogische Team.
Während des
Schulalltages arbeiten die Kinder überwiegend in Freiarbeit.
Neben der täglich stattfindenden Freiarbeit werden
kontinuierlich Projekte angeboten. Außerdem findet
Gruppenunterricht in Englisch, Theater, Werken, Kunst, Sport und
Musik statt.
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4. So
kommt ein Kind in die nächste Klasse
Die
Schüler lernen
nach ihren individuellen Fähigkeiten und dokumentieren und
archivieren ihre Arbeiten während der gesamten Schulzeit. Das
pädagogische Team beobachtet und dokumentiert die individuellen
Arbeiten jedes einzelnen Kindes. Diese Dokumentationen können
jederzeit mit den SchülerInnen und in Elterngesprächen
erläutert und besprochen werden.
Jedes Halbjahr erstellen die
Pädagoginnen IzEL ("Informationen
zum Entwicklungs- und Lernprozess" – vom Montessori
Landesverband entwickelt)
zu Arbeits- und Sozialverhalten und dem individuellen Lernstand der
SchülerInnen in allen Fächern, die angeboten werden.
Der Wechsel der Schüler
in die nächste Jahrgansstufe erfolgt automatisch, da die Kinder
auf ihrem individuellen Niveau von Anfang an lernen.
Ein
Schulwechsel ist zu
den vereinbarten Kündigungszeiten möglich. Der
Schulaustritt erfolgt nach dem vierten Grundschuljahr.
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5. So
sieht ein Tag in der Arche Nova Schule aus
Der
Schulunterricht
beginnt um 8.30 Uhr und endet um 12.45 Uhr. An einem Nachmittag der
Woche findet der Sportunterricht von 13.30 Uhr bis 15.00 Uhr statt.
Der
Schultag beginnt mit
Freiarbeit, in der sich die Schülerinnen und Schüler
eigenständig organisieren. Die Pädagoginnen begleiten und
unterstützen sie dabei.
Während der Pause haben die Kinder
Zeit für gemeinsame Brotzeit, Bewegung und Spiel. Die täglich
stattfindenden Gespräche im Kreis bieten Raum für
vielfältige soziale Lernprozesse. Neben der täglich
stattfindenden Freiarbeit werden kontinuierlich Projekte angeboten.
Außerdem findet Gruppenunterricht in Englisch, Theater, Werken,
Kunst, Sport und Musik statt.
Im Anschluss an den
Schulvormittag können die Kinder unseren Hort besuchen,
welcher mit einem gemeinsamen Mittagessen beginnt. Im Hort können
die Kinder ihre Arbeiten aus dem Vormittagsunterricht fortsetzen oder
sich anderen kreativen Themen, die von den Hort-Pädagoginnen
angeboten werden, zuwenden. Der Hort
beginnt um 12.45 Uhr und endet um 17 Uhr, freitags um 16 Uhr.
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6. So
sieht der Lehr- und Lernplan aus
Den
Lerninhalten und
Lernzielen der Arche Nova Montessori Schule für Alle liegt der Lehrplan für die bayerische Grundschule zugrunde. Als inklusive
Montessorischule nutzt die Arche Nova Montessori Schule für Alle
jedoch die Möglichkeit, die Lerninhalte aus den staatlichen
Lehrplänen über einen Zeitraum verteilt anzubieten, die den
Interessen und der individuellen Entwicklung der Kinder entspricht.
Wie für alle bayerischen Montessorischulen gilt auch für
die Arche Nova Montessori Schule für Alle, dass erst am Ende der
vierten Jahrgangsstufe die Lerninhalte und das Leistungsniveau mit
den staatlichen Bildungsmaßstäben zu vergleichen sind.
Bis
dahin haben sie
Freiraum für individuelle und klasseneigene Lehrpläne. Das
Materialangebot der vorbereiteten Umgebung ist an die Lerninhalte aus
dem Lehrplan angepasst.

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7. So
wird die Schule geleitet
Die
Arche Nova Montessori
Schule für Alle wird von einem Leitungsteam, bestehend aus
Schulleitung, Geschäftsführung und einem Mitglied des
Vorstands geleitet. Darüber hinaus treffen und tauschen sich die
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Schule, Hort und Kinderhaus,
Eltern, Schulleitung und Vorstand aus.
Die Lehrkräfte
und pädagogischen MitarbeiterInnen
von Schule, Hort und Kinderhaus sowie aus der Geschäftsführung
kommen einmal wöchentlich zur Teamsitzung zusammen. In größeren
Abständen finden außerdem Treffen für alle
MitarbeiterInnen mit den Personalvorständen statt.
Von den Eltern
wird erwartet, dass sie an den regelmäßig stattfindenden
Klassenelternabenden teilnehmen. Auch als Mitglieder im Verein tragen
sie Verantwortung und bringen ihre Ideen ein.
Die Schulleitung
geht neben ihren schulrechtlichen Aufgaben zeitnah auf aktuelle
Ereignisse, Bedürfnisse und Probleme ein und kommuniziert mit
den betroffenen
Personen. Für organisatorische Angelegenheiten
stehen ihr die Mitarbeiterinnen aus der Verwaltung zur Seite.
Der Vorstand
des Trägervereins
der Schule ist im beständigen Austausch mit den Leitungen der
einzelnen Bereiche.
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